Wissenswertes aus der Personalentwicklung

Hier beschreiben wir regelmäßig Neuerungen zur Personalentwicklung. Informieren Sie sich über Fördermöglichkeiten und News in der Personalarbeit.

Das Ziel schien Anfang der 60er Jahre unerreichbar: Bis zum Ende des Jahrzehnts wollten die Amerikaner Menschen auf den Mond schicken. Und das, obwohl sie weder über das technische Know how noch über die nötige Manpower verfügten. Wie dieses ehrgeizige Vorhaben trotz aller Widrigkeiten bewältigt werden konnte, das hat der Psychologe Richard Wiseman analysiert. Für seinen Ratgeber „Sprung auf den Mond – Wie wir Unerreichbares schaffen können“, führte er zahlreiche Interviews mit Mitarbeitern, durchforstete Archive und rekonstruierte spezielle Denkweisen, die dieses kühne Projekt letztendlich möglich machten.

Er identifiziert acht Schlüsselprinzipien, die die Mondfahrt zu einer Erfolgsgeschichte werden ließen und die er allen großen und kleinen Unternehmen, aber auch Privatpersonen für das Erreichen ihrer Ziele ans Herz legt. Diese Prinzipien sind auch mir aus der Beratungspraxis sehr vertraut und ich freue mich, sie hier so fundiert und anschaulich belegt zu sehen:   

  • Leidenschaft entfachen

Finden Sie Ihre ureigene Mission: Fragen Sie sich, welche Idee Sie antreibt und Ihrem Leben einen Sinn gibt. Setzen Sie sich ein ehrgeiziges Ziel, messen Sie sich eventuell an einem Mitbewerber und wecken so spielerische Rivalität. Besondere Energien entfalten Sie, wenn Ihr Projekt sogar dem Allgemeinwohl dient.

  • Innovative Ideen entwickeln

Neue Ideen entstehen oft durch Querdenken oder indem Sie genau das Gegenteil von allen anderen tun. Entscheiden Sie sich nicht für die erstbeste Idee, sondern lassen Sie Entscheidungen reifen. Im Zweifelsfall: Einfach mal abschalten und eine Pause einlegen, das lässt Ideen sprießen.

  • Selbstvertrauen stärken

Richten Sie den Fokus auf Ihre Potenziale. Der Glaube an sich selbst, darf ruhig etwas tollkühn sein, solange er beflügelt. Setzen Sie sich kleine Etappenziele, die Sie bewältigen können, und feiern Sie diese entsprechend. Bei Rückschlägen helfen die errungenen Erfolge, sich erneut zu motivieren.

  • Scheitern lernen

Nicht immer kann alles glatt gehen: Erkennen Sie Ihre Fehler, lernen Sie aus ihnen und überlegen Sie, wie Sie es hätten besser machen können. Nur so entwickeln Sie sich weiter.

  • Verantwortung übernehmen

Übernehmen Sie Verantwortung für alles, was Sie tun oder nicht tun. Mit dem Apollo-Mantra „An mir wird es nicht scheitern“ überwanden die Projektmitarbeiter die wohl allen bekannten Aufschieberitis und übernahmen von vorneherein nur Verbindlichkeiten, die sie auch erfüllen konnten und wollten. In Form von Jobs oder Terminen.

  • Mut aufbringen

„Jedes Handeln ist mit Risiken und Kosten verbunden. Aber die sind deutlich geringer als der langfristige Preis des bequemen Nichtstuns“, wird J. F. Kennedy aus seiner berühmten Motivationsrede zum Auftakt der Mondmission zitiert. Ein Grundsatz, der gerade Unternehmern bestens bekannt sein dürfte. Fassen Sie sich ein Herz, zur richtigen Zeit aktiv zu werden, ohne leichtsinnig zu sein.

  • Vorbereitungen treffen

Entwickeln Sie einen gesunden Schutzpessimismus. Fragen Sie sich: Was könnte schief gehen, das ich auch beeinflussen kann? Denken Sie Ihr Ziel vom Ende her: Welche Hürden könnten mir auf dem Weg begegnet sein? Mit einem Probelauf und einem Notfallplan, können Sie eventuellen Pannen vorbauen.

  • Flexibilität trainieren

Hätte Buzz Aldrin nicht die rettende Idee gehabt, mit einem Filzstift einen abgebrochenen Knopf zum Start des Triebwerkes zu ersetzen, wäre das Mondmodul wohl kaum zur Erde zurückgekehrt. Das spricht für ein ständiges Training von Kreativität, für ein sich einlassen auf neue Menschen, neue Situationen, damit Sie im Notfall in der Lage sind zu improvisieren.

Dieses Buch ist keine trockene Abhandlung. Es liest sich vielmehr wie ein Abenteuer. Gekonnt spickt Wiseman geschichtliche Fakten mit zahlreichen Anekdoten, lässt Akteure selbst zu Wort kommen und uns an den Höhen und Tiefen des Projektes teilhaben. Darüber hinaus kann man selbst aktiv werden, sich testen, wie es um die eigene Flexibilität steht, welches Selbstbild wir von uns haben oder welchem Kontrolltyp wir entsprechen. Persönlichkeitsmerkmale, die bei der Auswahl der NASA-Mitarbeiter durchaus eine Rolle spielten.

Wiseman, Richard (2019) Sprung auf den Mond: Wie wir Unerreichbares schaffen können, erste deutsche Auflage, Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag GmbH

Tipps für Unternehmer und Personaler

Wie können wir weiter produktiv zusammenarbeiten, ohne uns oder die Mitarbeiter in Gefahr zu bringen?

Den vollständigen Artkel können Sie als PDF herunterladen.

Die Corona-Krise stellt uns täglich vor neue Herausforderungen. Eine davon ist die teils unfreiwillige Einführung des Homeoffice. Sie schürt bei vielen Führungskräften Ängste vor Kontrollverlust. Ängste vor dem Ungewohnten, die sich mit klaren Absprachen und grundlegendem Vertrauen in die Mitarbeiter überwinden lassen.

Als Berater in der digitalen Transformation sehe ich in dieser Krise auch eine große Chance. Es ist längst überfällig, dass wir vorhandene Technologie nutzen und die Arbeitskultur zukunftsorientiert verändern. Nicht Anwesenheit zählt, sondern Ergebnisse. Die Vorteile mobilen Arbeitens liegen in der Produktivität, der Arbeitszufriedenheit, der Flexibilität und nicht zuletzt der Umweltfreundlichkeit. Die grundlegende These, die von Studien untermauert wird: Die Arbeit zuhause ist produktiver!

Hier einige Tipps, wie Sie Ihren Firmenalltag möglichst effektiv und angenehmen gestalten – nicht nur in Krisenzeiten:

Zusammenarbeit

  • Ziele setzen statt Kontrolle ausüben
  • Positives statt Negatives fokussieren
  • Führung sollte sich als Wegbereiter, nicht als Wächter verstehen
  • Homeoffice als Teil der Arbeitskultur der Zukunft sehen
  • Gesparte Zeit bewusst verwenden
  • Motivation-Monday mit Fragen – Worauf freue ich mich in dieser Woche? Was werde ich in dieser Woche erreichen
  • Auch mal Mitarbeiter fragen, wie sie privat klarkommen
  • Kreative Pausen im Webkonferenzraum einlegen: Gemeinsamer Workout / Yoga / Karaoke oder Tea-Time als gemeinsame Zeit, in der wir plauschen und was trinken

Homeoffice

  • Kontakt zu Mitarbeitern halten – Fürsorgepflicht wahrnehmen
  • Begrenzung der Arbeitszeit: Nicht mehr als 8 bzw. 9 h arbeiten
  • Pausen von 11 Stunden zwischen zwei Tagen einhalten
  • Auf Entspannungszeiten achten
    • 50 min. arbeiten – 17 min. Pause erhöht Produktivität
  • Tipps für die Pausen geben
  • Über Unterscheidung Arbeits- und privater Unfall aufklären
  • Datensicherheit bei Nutzung privater PCs
    • Virenschutz, Spam auch im Stress erkennen etc.
    • Sicheren Datenaustausch definieren
  • Sensible Informationen verdecken
  • Mitarbeiter mit entsprechender Technik versorgen
    • Laptop nur als Notlösung / Arbeitsstättenschutz beachten

Pandemieplan

  • Öffentlichen Zugang zum Unternehmen vorübergehend einschränken / verwehren
  • Hygienemaßnahmen und Desinfektionsplan koordinieren
  • Task Force einrichten mit Verantwortlichen aus den Bereichen / Standorten
  • Kundenbesuche und Dienstreisen minimieren
  • Reale Besprechungen nur wenn unbedingt nötig
    • Mindestens einen Stuhl freilassen zwischen Teilnehmern
    • Flächen desinfizieren, regelmäßig lüften und weniger Zeit einplanen
  • Wichtige vertragliche Verpflichtungen priorisieren
  • Schlüsselpersonal und wichtige Abläufe identifizieren
  • Kernbetrieb sichern
  • Vertretung kritischer Personen festlegen
  • Vollmachtserteilung bei Krankheit regeln
  • Zusätzliche Personalreserve schaffen bzw. bereithalten
  • Home-Office (für alle anderen) einrichten
  • Versorgungslage sichern durch Bevorratung / Kooperation
  • Souverän und entspannt bleiben – Nachsicht walten lassen
    • Nicht alles klappt sofort
    • Es kommt zu Missverständnissen
    • Technik funktioniert nicht
    • Auftragslage ermöglicht keine Vollauslastung etc. pp.

Zeit

  • Gesparte Zeit zur Zukunftsplanung verwenden
  • Eigenes Zeitmanagement der letzten Zeit überprüfen
  • Einsichten für die Zukunft umsetzen
  • Mehr Zeit für sich selbst nehmen
  • 1 h pro Tag zur persönlichen Verbesserung einplanen
  • Erholungszeiten für sich selbst definieren
  • Zeitmanagement nach Pomodoro
    • Küchenwecker auf z. B. 25 min. stellen
    • Aufgaben konzentriert abarbeiten
    • Dann 5 min. Pause und erneut beginnen

Retros: *

  • Knackige Retros statt Suche nach dem Schuldigen
  • Retrospektiven ermöglichen Verbesserungen
  • Typische Fragen:
    • Was haben wir erreicht?
    • Was haben wir uns davon versprochen?
    • Was lief gut?
    • Was können wir noch optimieren?
    • Was haben wir gelernt?
    • Wo brauchen wir Unterstützung?

Zukunft

  • Mehr sog. Management 3.0 Techniken einbinden
  • Agilität als neues Projektmanagement ausprobieren
  • Agile Prinzipien prüfen und übernehmen
  • Sinnstiftende Vision entwickeln
  • Mitarbeiter an Entscheidungen beteiligen

*Retrospektiven sind ein typisches Mittel agilen Projektmanagements.

Diese Übersicht haben wir als Service für Sie erstellt. Sie hätten gerne weiter Informationen? Dann kontaktieren Sie uns unter info(at)ehnes-personalentwicklung.de und vereinbaren einen Termin. Frank Ehnes tauscht sich gerne - für Sie kostenfrei - in einer professionellen Webkonferenz mit Ihnen aus.

P. S. Der Aufbau und die Einrichtung umfangreicher Home-Office-Plätze kann durch go-digital gefördert werden. Bei Digitalisierungsprojekten berate ich Sie in Zukunft gerne mit dem Förderprogramm Unternehmenswert Mensch plus, wenn wir die Krise gut überstanden haben.

Bleiben Sie gesund.

Frank Ehnes

Virtuelle Webkonferenz

Im Zeichen von Corona sind wir alle angehalten, soziale Kontakte zu minimieren. Daher hat Frank Ehnes seine Beratung und Coachingangebote in den virtuellen "Entwicklungsraum" verlegt. Mit Hilfe einer professionellen Webkonferenzlösung tauschen Sie sich im Videochat direkt mit Frank Ehnes aus und erstellen, teilen und bearbeiten gemeinsam Konzepte und Dokumente. Durch Video sehen sich die Teilnehmer. Nonverbale und verbale Äußerungen können so besser interpretiert werden als am Telefon. Nachteil: Aufgrund der hohen Rate an Webkonferenzen stürzen die Dienste manchmal ab. Doch nach kurzem Einwählen geht es weiter. Sie wollen ein kostenfreies Erstgespräch im virtuellen Entwicklungsraum führen? Dann kontaktieren Sie Frank Ehnes direkt.

Neues Förderprogramm Unternehmenswert Mensch plus

Für Unternehmen bis 249 Mitarbeiter/innen fördert das Arbeitsministerium die Einführung von Digitalisierungsprojekten. Das Besondere daran ist, dass die Mitarbeiter/innen in Projektteams die Einführung von Digitalisierung im Unternehmen in gemischten Arbeitsgruppen unterstützen.

Digitale Veränderung gestalten

Digitalisierung ist in aller Munde. Doch was heißt das eigentlich für sogenannte KMU also kleine und mittelständische Unternehmen?
Durch digitale Technologien wie Internet, Social Media, Cloud, Smart Devices und Internet of Things entwickeln sich ständig neue Geschäftsmodelle und Möglichkeiten. Damit die Digitalisierung für KMU nutzbar gemacht werden kann, hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Förderprogramm aufgesetzt. Ziel der Förderung ist personalpolitische und arbeitsorganisatorische Veränderungsprozesse im Zusammenhang mit digitaler Transformation in Gang zu setzen. Digitale Transformation bedeutet die zielgerichtete Anpassung an fortschreitende Digitalisierung mit dem Ziel der nachhaltigen Wertschöpfung. Es gilt die eigenen Geschäftsmodelle im Sinne des Kunden durch digitale Technik weiterzuentwickeln. Im Zentrum steht die Digitalisierung der Arbeitswelt. Es geht um mehr als die Einführung der Technik. Vielmehr zielt das Förderprojekt auf Themen wie Innovationen, Agilität, (vernetzte) Kommunikation, Wissensmanagement, Veränderungen in der Zusammenarbeit und Produktion ab. Darüber hinaus können Themen wie humane Arbeitsgestaltung, Führung, Kultur und Personalpolitik im digitalen Wandel näher gestaltet werden.

Gemeinsam vorangehen statt einsam entscheiden

Der Lenkungskreis aus Führungskräften gibt den Rahmen vor, setzt die Themen und die Zeit für die regelmäßigen Sitzungen des Projektteams fest. Das Projektteam (Mitarbeitende) stimmt notwendige Maßnahmen ab und bereitet die Umsetzung von konkreten Digitalisierungsprojekten vor. Frank Ehnes unterstützt den Prozess als zertifizierter Berater für Unternehmenswert Mensch Plus. Er coacht die verantwortliche Person im Projektteam bei der Moderation, leitet konkrete Ergebnisse ab. Die Förderung beträgt attraktive 80 % der Beratungsinvestition und das Fördervolumen kann bis zu 12 Beratungstage umfassen.

Wo das Unternehmen in 10 Jahren steht

Im Führungskreis lotet Frank Ehnes die unterschiedlichen Ziel- und Zukunftsvorstellungen aus. Er moderiert die Gruppe durch Fragen. Auf diese Weise erarbeiten Sie sich Ihr individuelles Planungsinstrument.

Aus dieser Übersicht leiten Sie gemeinsam mit dem Moderator die Vision und strategische Ziele ab. Dabei werden Sie von einem speziellen Visionskatalysator und Zielgenerator unterstützt, der für diesen Bedarf von Frank Ehnes Personalentwicklung erfunden wurde. Mit dem Visionskatalysator entwickeln Sie aufgrund von handlungsleitenden Fragen die individuelle Firmenvision für die kommenden 10 Jahre. Der Zielgenerator dient der Ableitung von Zielen aus der Vision. Im Dialog zwischen Geschäftsführer und Personalentwickler generieren Sie strategische Ziele, die das Unternehmen in den nächsten Jahren erfolgreich machen. So fällt es Führungskräften der zweiten Ebene leichter, die Abteilungs- und Mitarbeiterziele an die Vision und Unternehmensziele anzupassen.

Alternativ bietet Frank Ehnes andere Konzepte wie die SWOT-Analyse oder die innovativen 5 Zukunftsbrillen an. Im Bereich der Visionsentwicklung erarbeitete sich Frank Ehnes in den letzten Jahren einen breiten Erfahrungsschatz, auf den Sie direkt zurückgreifen können.

Am Ende präsentieren Sie Ihren Mitarbeiter/innen die Vision 2026 und begeistern sie für die strategischen Ziele. Sie planen strategisch, informieren transparent und erreichen Ihre Ziele planvoll. Es hat sich bewährt, die Mitarbeiter/innen durch konkrete Zielwerkstätten in den Prozess mit einzubinden und gemeinsam operative Ziele erarbeiten zu lassen.

Wie beeinflusst Agilität die Mitarbeiterführung?

Seit Jahren ist Agilität das Top-Thema in der Organisationsentwicklung. Gemeint ist die Fähigkeit von Unternehmen, sich einer dynamischen und hochkomplexen Umwelt anzupassen. Das Mitarbeiter/innen werden aktiv in wichtige Entscheidungen eingebunden, übernehmen mehr Verantwortung und setzen sich in sogenannten Sprints (Einheiten von 4 Wochen) konkrete Ziele. Wie halten Unternehmen Schritt mit der immer schnelleren Entwicklung neuer Technologien und der zunehmenden Digitalisierung? Wie gelingt ihnen das Überleben oder gar ein Wachstum in einer immer stärker vernetzten Weltwirtschaft? Der rasante Wettlauf um die besten Produkte und die zentralen Bedürfnisse der Kunden zwingt Unternehmen heute, ihre Strukturen, Prozesse und Kulturen zu überdenken und zu verändern. Innerhalb von kürzester Zeit müssen sie auf veränderte Marktanforderungen reagieren können. Damit dies gelingen kann, werden auf der Organisationsebene Hierarchien abgeflacht und Abteilungen zu interdisziplinären Teams umgebaut. Die Mitarbeiter/innen werden aktiv in wichtige Entscheidungen eingebunden, übernehmen mehr Verantwortung und setzen sich in sogenannten Sprints (Einheiten von 4 Wochen) konkrete Ziele. Frei nach dem Prinzip: so viel Struktur wie nötig, so wenig wie möglich.

  • Doch was bedeuten diese Veränderungen für die Mitarbeiterführung?
  • Was kann Führung dazu beitragen, Teams täglich zu solchen Höchstleistungen zu motivieren?  

Einen sehr innovativen Führungsstil, der diesen Anforderungen gerecht wird, möchte ich Ihnen hier skizzieren.

Transformationale (verändernde) Führung

Der Umbau von Unternehmen in Richtung Agilität delegiert viel Verantwortung an die Fachkräfte und fordert flexible, schnelle und kreative Leistungen ein. Anforderungen, die auf der Seite der Mitarbeitenden ein hohes Maß an Identifikation mit dem Unternehmen und  Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten voraussetzen, um täglich das Bestmögliche zu leisten und gegebenenfalls noch über sich hinauszuwachsen. Der eher traditionelle Ansatz der management by-Ansätze (mbe, mbo*) oder auch Transaktionale Personalführung ist nicht mehr effektiv. Diese tradierten Führungstechniken basieren im Wesentlichen auf Kontrolle, Führungsmacht, Zielvereinbarung und leistungsorientierte Belohnung bzw. Sanktionierungen. Der Transaktionale Ansatz funktioniert im Wesentlichen über äußere Anreize und basiert auf einem beiderseitigen Kosten-Nutzen-Verständnis, das für das Erwartungsprofil in agilen Unternehmen nicht mehr adäquat ist. Ein gelungener Transformationaler Führungsstil hingegen fördert die intrinsische Motivation der Mitarbeitenden. Ich sage immer erwarten Sie von Ihren Mitarbeitenden x+1. Die erbrachte Leistung ist schon gut. Mit Ansporn, Wissenszuwachs und Motivation kann jedoch immer noch mehr erreicht werden. Das fordert von der Führungskraft vorbildliche Qualitäten, visionäres Denken und Delegation verantwortungsvoller Aufgaben und Entscheidungen. Sie definiert sich also nicht mehr über Macht zur Entscheidung und Verantwortung sondern über Abgabe von Freiheit zur Selbstverwirklichung. Dadurch motiviert eine moderne Führungskraft seine Mitarbeiter/innen ihre Gedanken und volle Arbeitskraft einzubringen und die anspruchsvolle Rolle in agilen Unternehmen auszufüllen.

Ob eine Veränderung des Führungsstils in Ihrem Unternehmen vorteilhaft wäre und wie er schrittweise implementiert werden kann, dazu berate ich Sie gerne. Nehmen Sie mit mir Kontakt auf – ich freue mich auf Ihre Anfrage unter www.ehnes-personalentwicklung.de/kontakt/

*mbe = management by exceptions - Führen in Ausnahmefällen
*mbo = management by objectives - Führen mit Zielen

Führungswerkstatt

Als FührungsKRAFT-Entwickler stellt Frank Ehnes Ihnen gerne ein spezifisches Firmenseminar zusammen mit den Themen wie Führungstechniken, Motivation, Delegation, agile Führung, Entscheidungsfindung und mehr. Mehr Informationen enthält die Seite Training. Bitte nehmen Sie unverbindlich Kontakt auf.

MEgA Toolbox „Gesunde Arbeit 4.0“

Für alle, die sich mit Themen des präventiven Personal- und Gesundheitsmanagements befassen, ist die MEgA Toolbox „Gesunde Arbeit 4.0“ ein echter Fundus. Sie enthält eine Vielzahl sehr interessanter, praxiserprobter Instrumente für ein präventives Personal und Gesundheitsmanagement und kann kostenfrei genutzt werden. Sie bietet Checklisten, Online-Tools, Apps und Leitfäden, die den digitalen und demografischen Wandel – vor allem in mittleren und kleinen Unternehmen – meistern helfen. Nach Themenfeldern, Branchen, Mitarbeiterzahlen oder gewünschtem Tool lässt sich die Suche eingrenzen. So erhalten Sie gezielt die ihren Bedürfnissen entsprechenden Informationen. Auch Tipps zu staatlich geförderten Zuschüssen werden hier gegeben.

 

Grundlage der MEgA-Toolbox sind die Ergebnisse des Förderschwerpunktes „Präventive Maßnahmen und Empfehlungen für die gesunde Arbeit von morgen“ (MEgA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, in dem 154 Partner aus Wissenschaft und Praxis zusammenarbeiten. Die Instrumente, die in die Toolbox aufgenommen wurden, sind allesamt in den Verbundprojekten oder aber von einem Verbundpartner entwickelt worden.

 

Hier gelangen Sie direkt zur Toolbox:

https://gesundearbeit-mega.de/toolbox

Weitere Toolbox zum Thema Arbeit 4.0

Arbeit 4.0 erfordert ein Umdenken von Unternehmen, die sich auf die Zukunft einstellen wollen. Themen wie Home-Office, neue Formen der Mitarbeitergewinnung, onboarding, Einbindung von Familien und neue Formen der Kommunikation und Führung beschreiben dieses Feld. Im Rahmen eines interessanten Verbundprojekts für Väter ist eine umfassende Toolbox entstanden. Diese umfasst best-practise-Beispiele, Checklisten und Handlungsanweisungen für das gesamte HR-Umfeld mit sehr interessanten Aspekten von Führung über Kommunikation bis Mitarbeitergewinnung unter dem Aspekt der familienfreundlichen Zusammenarbeit in modernen Unternehmen.

http://nrw.vaeter-ggmbh.de/toolbox/

Falls Sie als kleines oder mittelständisches Unternehmen agile Prozesse einführen, Arbeit 4.0 umsetzen oder Management 3.0 Tools anwenden wollen, unterstütze ich Sie gerne. Auf Ihre Kontaktanfrage zum unverbindlichen und kostenfreien Vorgespräch freue ich mich.

 

 

Emotionale Kompetenz durch Einsicht verändern

Gefühle haben auf der Arbeit nichts verloren – doch weit gefehlt. Denn Menschen sind emotionale Wesen. Vivian Dittmar beschreibt in Ihrem Buch Gefühle@work wie wir Kraft aus unseren Gefühlen schöpfen und in welche Fallen wir regelmäßig laufen. Durch Angstkraft erfinden wir zum Beispiel etwas Neues oder verharren als Schattenseite in der Angststarre. Die Wutkraft befähigt uns zur Handlung aber auch zu übersteigerten Reaktionen bis hin zur Zerstörung, wenn sie aus unverarbeiteten Erinnerungen gespeist wird. Zerstörung kenne ich als Personalentwickler, wenn Konflikte nicht bearbeitet werden und sich auswachsen.

Absolutheitsansprüche wie „man sollte doch immer… pünktlich sein.“ - führen in einen Tunnelblick. Daher ist eine bewusste Entladung aufgestauter Emotionen durch Coaching oder eine vertraute Person wichtig. Zu einer Lösung gelangen wir, wenn diese Person es versteht, uns die eigenen Anteile und Übersteigerungen bewusst werden zu lassen und uns zum dahinterliegenden Bedürfnis zu führen. Alles in allem ein lesenswertes Buch, welches für Praktiker der Personalführung, Führungskräfte und Arbeitnehmer interessante Einsichten bietet. Mehr Informationen erfahren Sie hier:

https://viviandittmar.net/buecher/gefuehlework/ oder unter www.presencing.org – Anleitung Journaling

Frank Ehnes gestaltet gerne ein spezifisches Firmenseminar für Sie mit den Themen Emotionale Kompetenz, Gefühlssteuerung in Verbindung mit Teamkommunikaton oder Re-teaming-Prozessen. Bitte nehmen Sie Kontakt auf.

Prozesse der Digitalisierung betreffen längst nicht nur große Unternehmen. Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) müssen sich den neuen technischen Entwicklungen stellen, wollen sie vom Wettbewerb nicht abgehängt werden. Wie Unternehmen ihren Bedarf identifizieren und an welchen Stellschrauben sie drehen können, zeigt nun ein Handlungsleitfaden des Lehrstuhls für Dienstleistungsmanagement, InnoZent OWL e.V. und der Software Innovation Campus (SICP) auf. Er wurde im Rahmen des Projekts „Business 4.0 OWL – Neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten mit Informations- und Kommunikationstechnologie“ gemeinsam mit heimischen Unternehmen entwickelt.

Ziel des Leitfadens ist es, KMUs beim Ausbau ihrer digitalen Kompetenz zu unterstützen. Im Wesentlichen geht es um folgende Themenfelder:

  • Digitale Fähigkeiten und Ressourcen
  • Digitale Prozessverbesserungen
  • Digitale Lieferantenanbindung
  • Digitaler Kundenkontakt
  • Digitales Kundenmanagement

Dass es im Prozess der Digitalisierung nicht nur um die Analyse des Bedarfs und den Einsatz spezifischer Technik geht, sondern auch um die Auswahl und Motivation geeigneter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass macht der Handlungsleitfaden deutlich. Ein Grund, warum sich KMUs in diesem Prozess vom Förderprogramm unternehmensWert:Mensch plus (uW:M plus) bei einer externen Beratung mit 80 % finanziell unterstützen lassen können.

Hier geht es zum kostenlosen Download des Handlungsleitfadens: https://www.innozent-owl.de/aktuelles/business-40-owl-kmu-handlungsleitfaden-fuer-digitalisierung/

Infos Förderprogramm unternehmensWert:Mensch plus: https://www.unternehmens-wert-mensch.de/uwm-plus/uebersicht/

Frank Ehnes Personalentwicklung ist für die Moderation von Digitalisierungsprojekten im Rahmen von uW:M plus zugelassen. Förderungen können noch bis Herbst 2019 beantragt werden. Interessiert? Dann vereinbaren Sie einen Termin unter info(at)ehnes-personalentwicklung.de Stichwort Digitalisierung.

Statistik bestätigt These vom Mittelstand als Rückgrat der Wirtschaft

Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) beschäftigen die Mehrheit der Erwerbstätigen: 68.7% aller Arbeitnehmer in Deutschland. Ende 2016 arbeiteten erstmals über 30 Millionen Beschäftigte in KMU. Damit wurde das gesamtwirtschaftliche Plus im Jahr 2016 vor allem vom Mittelstand erwirtschaftet. Im Vergleich: Großunternehmen und der öffentliche Sektor haben 2016 180.000 Personen weniger beschäftigt, als im Vorjahr.
Quelle: KFW-Mittelstandspanel 2016, S.4

Durch Personalmarketing die Vorteile benennen

Im Rahmen des Personalmarketings ist es für kleine und mittelständische Betriebe wichtig, den Bewerber/innen diese Tatsache bewußt zu machen. Denn viele Bewerber suchen zuerst Stellen in den bekannten Großfirmen. Erst wenn Sie dort nichts finden, interessieren sie sich für kleinere Firmen. Dabei gibt es in KMU's meist ein breiteres Aufgabenfeld und mehr Verantwortung. Auch durch soziale Rahmenbedingungen wie flache Hierarchien und Zusatzleistungen wie z. B. Dienstwagen, Stromtankstelle, E-Fahrrad oder Zusatzrente werben KMU's dringend benötigte Fachkräfte an. Im Gespräch mit einem Geschäftsführer aus dem Bereich Automation wurde deutlich, dass kleine Unternehmen oft sogar einen ähnlich hohen Lohn zahlen. Ansonsten wäre die Gefahr der Abwanderung nur wegen des schnöden Geldes auch zu hoch. Die Attraktivität der Arbeitsplätze im Mittelstand ist damit höher als in Großunternehmen.

Im Rahmen des Personalmarketings gilt es, die individuellen Vorteile der Arbeit in einer Firma nach außen zu stellen. Frei nach dem Motto: "Tue Gutes und rede darüber". Lassen Sie uns darüber gemeinsam nachdenken...

Entwicklung von Frank Ehnes Personalentwicklung

Nach über 14 abwechslungsreichen Jahren blickt Frank Ehnes auf zahlreiche spannende Kundenprojekte zurück. Seit der Gründung im Januar 2006 erweiterte er sein Spektrum. Vom Start weg bot er Personalentwicklung für Kleinunternehmen und den Mittelstand an. Nach einiger Zeit erweiterte er die Beratung um bedarfsorientierte Seminare und Workshops zu den Themen Führung, Teamentwicklung und Kommunikation. Seit einiger Zeit bietet er Coaching für Führungskräfte und Geschäftsführer an. Weitere Leistungen wie Visions- und Zielentwicklung sowie Reflexion der Unternehmenskultur zeigen die Innovationsfreudigkeit der Unternehmung.

Themen in der Beratung und im Training

In der Beratung analysiert Frank Ehnes die Aufgaben, Anforderungen und Kompetenzen der Mitarbeiter/innen. Beispielsweise führt er Mitarbeitergespräche ein, erstellt Stellen- und Anforderungsprofile und befragt die Mitarbeiter/innen nach ihrer Zufriedenheit im Unternehmen. Im Training richtet er sich nach dem betrieblichen Bedarf und bereitet intensive Workshops, informative Seminare und abwechslungsreiche Trainings vor. Gemeinsam mit der Gruppe reflektiert er über Teambildung und Organisation, um gemeinsam Prozessverbesserungen zu erkennen und anzustoßen.

Systemisch lösungsfokussiertes Coaching

Im Coaching richtet er seinen Blick gemeinsam mit dem Coachee auf die Lösung. Durch Fragen erarbeitet er mit seinem Coachee die individuelle Lösung bis erste Schritte und die mögliche Zukunft klar vor Augen stehen. Um seine Haltung und die Unterschiede zwischen den Angeboten zu klären, nimmt Frank Ehnes an einer lösungsfokussiert systemischen Coaching-Ausbildung teil. Die Weiterbildung schließt im Februar 2016 mit einem Zertifikat ab, welches von der systemischen Gesellschaft anerkannt wird. Systemisches Coaching richtet das Interesse auf den Menschen und seine Umwelt. Es gilt zu verstehen und aus dem Verständnis heraus die passenden Fragen zu stellen.

Agilität

Durch die Beratung im Rahmen der digitalen Transformation erweitert Frank Ehnes die Möglichkeiten. Digitale Transformationsprozesse sind förderbar über Unternehmenswert Mensch plus. Mehr zum Förderinstrument.